Nudisten-Publikationen sind nämlich einer zweifachen
Aufgabe gewidmet: das Neueste nudistischen Tuns für Nudisten zu publizieren
und zum anderen die Geschichte des Nudismus in der interessantesten und
attraktivsten Art denen anschaulich zu machen, die wir gerne für
unsere Sache gewinnen wollen, den Nicht-Nudisten.
Wie er das macht, ist Sache des einzelnen Photographen, dem dabei natürlich
Grenzen von den Herausgebern der einzelnen Publikationen gesetzt werden.
Eine ständig wiederkehrende Kritik an den Photos für Nudisten-Magazine
sagt, daß die wahre Geschichte der einzelnen Anlagen nicht gezeigt
wird... daß sie nicht gezeigt werden, wie sie wirklich sind, und
daß Nicht-Nudisten sich deshalb zu rosige Vorstellungen davon machen,
wie die Plätze sein könnten.
Aber das, was nicht existiert, kann man auch nicht photographieren, also
sind die Aufnahmen echt.
Nudisten-Photograhie kann man in verschiedene Kategorien unterteilen.
Gerhard Theewen hält sich mehr an die humorige Seite der Dinge. Wenn
man ein Lächeln oder ein echtes Lachen vertragen kann, wird das Leben
wesentlich amüsanter und lebenswerter.
Wenn jemand die beste Seite des Nudismus aus den Augen läßt,
daß er nämlich existiert und sprunghaft an Bedeutung gewonnen
hat, weil er lustig ist und die Leute sich ehrlich wohlfühlen in
den Nudisten-Camps, dann hat er die Perspektive der Nudisten-Photographie,
die unterstützt werden muß, verloren.
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